MonteConero

Die grüne Kurve über der Adria

Ancona ist Meer. Aber es hat auch einen Berg. Einen, der sich nach Süden erstreckt und dennoch der östlichste Punkt der Stadt bleibt. Der Monte Conero ist Halbinsel und Wald, weißer Fels und Pfade, die sich plötzlich zu versteckten Buchten öffnen. Eine Ausnahme an der Adria, die sonst so gradlinig ist. Hier wird die Küste hoch und gegliedert. Man steigt durch Steineichen und Pinien. Der Duft ist mediterran. Die Luft verändert sich. Von oben schweift der Blick über Strände wie Mezzavalle und Le Due Sorelle, das Wasser wechselt von Grün zu Türkis.

Der Conero ist Gleichgewicht, kein raues Gebirge. Ein entschiedener Anstieg, aber die Linie bleibt sanft.

Er bietet Wanderwege für erfahrene Wanderer und leichtere Pfade für alle, die einfach eine Pause im Grünen suchen. Mit Blick zurück auf Ancona versteht man seine Lage: eine Stadt, die auf einer Seite geschützt, auf der anderen offen ist. Der Conero ist Barriere und Umarmung zugleich.